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JMD: Tolle Erfahrung bei der Weltmeisterschaft

Platz 16 - und eine einzigartige Erfahrung
Imagination tritt bei den Weltmeisterschaften in Warschau in zwei Kategorien an.

Schöningen. Mit vielen neuen Eindrücken und einem sehr guten 16. Rang kehrte die Bundesligaformation Imagination des TC Schöningen von den Weltmeisterschaften im Jazz- und Modern Dance zurück. Rund 200 Tänzer vertraten das Team Deutschland in drei verschiedenen Tanzstilen im polnischen Warschau. Neben Ballett und Modern Dance wurden auch in der Kategorie Jazzdance die weltbesten Tänzer gesucht. Imagination war in diesem Genre gleich doppelt am Start: In der Small Group (5 Tänzerinnen) und in der Formation mit acht Tänzerinnen.

Zwar schaffte es Imagination nicht über die Vorrunde hinaus, konnte darin jedoch einige Mannschaften hinter sich lassen und das Turnier der Small Groups auf Platz 17 abschließen. "Wir haben richtig aufgedreht, die Runden waren super", berichtet Trainerin Heike Langenheim zufrieden. "Die Konkurrenz ist jedoch sehr stark, das ist noch einmal ein ganz anderes Niveau als bei den nationalen Wettbewerben. Die Leistungen der anderen Teams muss man einfach anerkennen."

In der Formation mussten die Schöningerinnen indes einen Nachteil wettmachen: "Wir haben in der Formation gerade die Mindestanzahl der Tänzerinnen auf der Fläche", erklärt Teammitglied Lara Knackstedt. "Die meisten anderen Mannschaften stehen dort mit 24 Tänzerinnen, das macht natürlich noch mehr Eindruck. Wir suchen daher dringend engagierte Tänzerinnen für unser Team."

Wie bei den anderen deutschen Teams sei die Choreografie sehr komplex, geprägt durch viele Wechsel, Partnerteile und Akrobatik gewesen, so Trainerin Heike Langenheim. International sei es keine Seltenheit, dass längere Phasen im Block getanzt werden. Zudem liege bei der WM der Schwerpunkt - insbesondere im Jazzdance - klar auf der Tanztechnik. "Daran werden wir weiter arbeiten. In diesem Punkt sind uns die anderen Länder, deren Tänzer in der Regel täglich trainieren, teils weit voraus", sagte Langenheim unter Verweis darauf, dass in Warschau nicht nur Amateure, sondern auch Profis am Start waren. Die vorderen Plätze gingen auch an die Turnierfavoriten: Südafrika, Kanada und die USA, die unangefochten die Wertungsrichter für sich gewinnen konnten. Imagination wurde 16. und schloss als zweitbeste deutsche Mannschaft ab.

Um viele Erfahrungen reicher und voller Motivation nehmen die Elmstädterinnen nun das Training für die nächste Bundesligasaison auf, die Ende Februar startet. r.

Braunschweiger Zeitung - Helmstedt - vom 16.12.2017