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Bester Durchgang, aber frühes Aus

Jazz- und Modern Dance Schöninger Formation landet bei der DM auf Rang 12.

Schöningen/Dresden. Das nennt man wohl Schlag auf Schlag: Direkt nach den Small-Group- und Solo-Auftritten bei der EM in Prag (siehe Bericht rechts) ging es für "Imagination" vom TC Schöningen in Dresden weiter: Die Bundesligaformation startete nämlich bei der Deutschen Meisterschaft. Bei dem Turnier, das auch als Relegation für die Erste Liga fungierte, mussten die Schöningerinnen allerdings früh die Segel streichen.

Auch in der Landeshauptstadt Sachsens machten den Tänzerinnen tropische Temperaturen zu schaffen. Dafür sorgte ARD-Morgenmagazin-Moderator und Turnierleiter Sven Lorig aber für gute Unterhaltung. Und "Imagination" erwischte einen guten Start in das Turnier - eigentlich: "Wir haben richtig aufgedreht, es war der beste Durchgang in dieser Saison", erläuterte Trainerin Heike Langenheim.

Doch die Konkurrenz war groß - die Schöningerinnen verblieben mit dem Erstligisten aus Steilshoop und dem Zweitligisten aus dem südlichen Sossenheim in der Vorrunde und wurden lediglich Zwölfte. Allerdings durften sie sich über Zuspruch der anderen Teams freuen: "Ich war fassungslos, dass die DM für ,Imagination' nach der ersten Runde vorbei war, ich hatte die Schöningerinnen klar im Finale gesehen", meinte etwa die Wuppertaler Trainerin Bettina Brebeck. Dieser Meinung waren auch viele andere Tänzer und Trainer, die "Imagination" zu ihrer tollen Leistung beglückwünschten und gleichzeitig ihr Bedauern über den Turnierverlauf aussprachen.

"Die Konkurrenz ist sehr stark, das ist noch einmal ein ganz anderes Niveau als in der zweiten Bundesliga - und wenn man sich in einem Wettkampf misst, muss man auch mit dem Ergebnis leben können. Das nehmen wir sportlich", betonte Langenheim. Trotzdem hatte der TC Grund zum Feiern: Tänzerin Katharina Seibel wurde während der DM 18 Jahre alt. "Es war eine tolle Meisterschaft, alleine hier zu tanzen, macht uns unheimlich stolz", meinte sie, "und vielleicht sind wir ja im nächsten Jahr wieder dabei".

Auf den vorderen Rängen wurde es derweil spannend. Der mehrjährige Deutsche Meister "Autres choses" aus Saarlouis sorgte für einen absoluten Präzedenzfall, indem er zwei verschiedene Choreografien präsentierte. Doch "Arabesque" aus Wuppertal, der ewige Zweite, war fest entschlossen, die Meisterschaft für sich zu gewinnen. Mit vier Einsen ging die Goldmedaille dann auch nach Nordrhein-Westfalen. Den Bronzepokal holte sich das Team "Kopirait" aus Bonn. r.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 20.06.2019
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