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Auch ein Engpass stoppt die HG nicht

Handball 31:29 gegen den MTV Geismar

Schöningen Die HG Elm bleibt in der Handball-Landesliga am Drücker. Nicht einmal arge Personalprobleme brachten den Spitzenreiter am 15. Spieltag von seinem Erfolgsweg ab. Als es im Spiel beim MTV Geismar eng wurde, behielten die Elm-Handballer die Nerven und setzten sich mit 31:29 (17:13) durch.

Tom Deupert und Moritz Pfützenreuter fehlten wie auch Nils Kühne aus privaten Gründen, Marian-Valerica Tirna musste erkrankt kurzfristig passen. Lars Albrecht fiel verletzungsbedingt aus und Alexander Garbe schleppte sich trotz eines grippalen Infekts durch die Partie. „Ganz ehrlich: Vor dem Spiel dachte ich, dass das nicht gut gehen kann“, sagte HG-Trainer Daniel Reckel, selbst angeschlagen, nach dem Spiel. Doch sein Team biss sich durch. „Wir haben Charakter gezeigt“, lobte der Trainer. „Es war ein wahnsinnig schweres Spiel gegen einen echt starken Gegner.“

Der Spielverlauf war für den Tabellenführer maßgeschneidert. Die HG, anfangs noch voll im Saft, legte sich früh ein Torepolster an. Und das war auch gut so, wie sich im Spielverlauf zeigte. 14:8 hieß es nach 20 Minuten und nach Justin Binners Siebenmeter-Treffer. Was folgte, waren drei Minuten des Leidens. Geismar drehte plötzlich auf, traf gegen fehlerhafte Gäste im Halbminutentakt und war in Minute 23 beim 13:14 wieder dran an der HG. „Wir waren zu hektisch, haben zu schnell abgeschlossen“, sagte Reckel, der eine Auszeit nahm. Die Worte des Trainers verpufften in diesen 60 Sekunden nicht. Im Gegenteil: Die Elmer fingen sich, kehrten zu alter Ruhe und Abschluss-Genauigkeit zurück. Zur Pause führte der Spitzenreiter mit 17:13.

Beruhigend war aber auch dieses Polster nicht. Geismar steckte nie auf, gab der HG viele Rätsel auf. Der Vorsprung schmolz wieder, nach 47 Minuten war er beim 24:24 aufgebraucht. „In dieser Phase haben wir eine richtig geile Teamleistung gezeigt“, erzählte HG-Spieler Alexander Bahr. „Jeder hat für den anderen gekämpft.“

Der Lohn: Die HG legte in den Schlussminuten vor, führte erst mit einen, nach 57 Minuten durch Jan-Hendrik Vahldiek beim 30:27 gar mit drei Toren – die Entscheidung. „Es war ein Arbeitssieg, die Erleichterung bei uns ist riesengroß“, resümierte Reckel, der sich nach diesem Kraftakt auf das spielfreie kommendes Wochenende freut. „Diese Pause brauchen wir dringend zur Regeneration.“

HG: Winning, Meyer – Scheller, Jan-Hendrik Vahldiek 8, Kai Vahldiek, Binner 7, Steinke 3, Fock 4, Garbe 1, Nabel 3, Bahr 5. jk

Quelle: Braunschweiger Zeitung 27.01.2020
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