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Rokitta: Vom VfL Lehre zu Verbandsliga-Aufsteiger HG Elm

Handball Torwart sucht noch einmal die sportliche Herausforderung.

Jörg Kleinert

Schöningen Neu-Verbandsligist HG Elm geht mit drei Torhütern in die kommende Saison. Neben Florian Meyer und Nils Winning hütet künftig auch Dennis Rokitta das Tor der HG. Der 31-Jährige stand seit 2012 beim Handball-Landesligisten VfL Lehre zwischen den Pfosten. „Der Grund für meinen Wechsel ist einfach die sportliche Herausforderung, es noch einmal eine Klasse höher zu versuchen“, sagt der Hannoveraner, den es nach Stationen bei der HSG Wenningsen/Gehrden, HV Barsinghausen und TV Badenstedt vor acht Jahren aus beruflichen Gründen in die Region und sportlich zum VfL Lehre zog. Rokitta ist der zweite HG-Zugang nach Linkshänder Martin Schoel (MTV Eintracht Hornburg).

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Nach acht Jahren beim VfL Lehre sucht Dennis Rokitta bei der HG Elm noch mal eine neue sportliche Herausforderung. Archivfoto: Sebastian Priebe regios24

Einen harten Konkurrenzkampf um die Position erwartet Rokitta nicht, er sieht sich eher als gute Ergänzung zum bestehenden Duo. „Ich bin ein anderer Typ, körperlich eher kleiner und wendiger.“ Das sieht HG-Trainer Daniel Reckel ähnlich: „Dennis hat ein super Stellungsspiel und sehr gute Reflexe.“ Reckel ist „froh, dass wir an dieser Stellschraube noch ein bisschen drehen konnten“. Es sei einfach erforderlich, mit drei starken Torhütern in eine Verbandsliga-Saison zu gehen. „Qualitativ sind unsere beiden bisherigen Torhüter super, aber es hat sich gezeigt, dass berufliche und familiäre Verpflichtungen hier und da verhindert haben, dass wir immer beide zur Verfügung hatten.“

Gänzlich den Rücken kehren wird Rokitta den Lehrschen indes nicht. Der Inhaber der C-Lizenz trainiert in der kommenden Spielzeit die A-Jugend der neu gegründeten JSG Lehre/Ehmen/Wittingen. Bereits seit 2015 hatte der Keeper andere Jugendteams des VfL Lehre trainiert.

Für Reckel geht das Drehen an den Stellschrauben in der handballfreien Zeit weiter: „Wir führen Gespräche mit weiteren Spielern.“ Die müssten allerdings ohne das übliche Probetraining von einem Wechsel zur HG überzeugt werden. „Wir gehen deshalb mit viel Argumentation und Überzeugungskraft an die Sache heran“, sagt der HG-Trainer, der aber betont, dass sich das Gesicht der Aufstiegsmannschaft keinesfalls komplett wandeln wird.

Braunschweiger Zeitung 21.04.2020

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