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Die HG Elm muss jetzt „in den Abstiegskampf-Modus schalten“

Handball-Verbandsliga Gegen Schlusslicht Nienburg muss ein Sieg her.

Von Jörg Kleinert
Schöningen Die sportlichen Frustwochen für die HG Elm nehmen einfach kein Ende. 1:15 Punkte stehen für den Handball-Verbandsligisten seit Anfang November zu Buche, seit vergangenem Sonntag ist die HG nach der nicht einkalkulierten Heimniederlage gegen die TG Münden Drittletzter der Tabelle. Verdaut ist das 24:27 längst nicht, gesteht Elm-Trainer Daniel Reckel. „Das Ergebnis war für uns wie ein Schlag in die Magenkuhle.“

Wie weit sich die HG-Spieler davon erholt haben, wird sich am heutigen Donnerstag zeigen: Schlusslicht HSG Nienburg II reist zum Nachholspiel an. Angepfiffen wird das Kellerduell um 19.30 Uhr in der Sporthalle am Elm-Asse-Platz in Schöppenstedt.

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Nach den zuletzt enttäuschenden Auftritten stehen Tom Deupert und die HG Elm vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten Nienburg schon gehörig unter Druck. Darius Simka regios24

Viel Verschnaufpause bleibt den Elm-Handballern auch danach nicht. Die Terminhatz durch die Restsaison geht in unvermindertem Tempo weiter. Bereits am Samstag (17 Uhr) gastiert mit der HSG Rhumetal jenes Team in der Sporthalle an der Schützenbahn in Schöningen, das die HG am vergangenen Sonntag vom viert- auf den drittletzten Platz verdrängt hat.

Klar ist: Gelingt Reckels Mannschaft in diesem Heimspiel-Doppelpack nicht die sportliche Trendwende, dann erwarten sie nach der dreiwöchigen Osterpause zehn Endspiele um den Klassenerhalt – beginnend am Mittwoch, 20. April, mit dem Nachbarschaftsduell beim HSV Warberg/Lelm.

Reckel rechnet gegen Nienburg mit einem Gegner, der „noch einmal alles aus sich herausholen wird, denn“, so der HG-Trainer, „für die Nienburger ist dieses Spiel die letzte Chance im Abstiegskampf. Gewinnen sie bei uns nicht, war’s das wohl für sie“, sagt Reckel unter Verweis auf die erst vier Pluspunkte der HSG.

Damit Nienburg abgeschlagenes Schlusslicht bleibt, nimmt Reckel sein zuletzt enttäuschendes Team in die Pflicht. „Jeder Spieler muss sich hinterfragen, ob er im Moment alles tut, was gut für die Mannschaft ist. Und jeder von uns muss am Donnerstagabend in den Abstiegskampf-Modus schalten.“

Seiner Mannschaft nicht helfen kann „Valli“ Tirna – den Routinier plagen hartnäckige Schulterschmerzen. Ob Jannic Steinke (erkrankt) grünes Licht für seinen Einsatz signalisiert, entscheidet sich laut Reckel kurzfristig.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 31.03.2022

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