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Auf dem Weg zurück in den Spielrhythmus

Handball Helmstedt-Büddenstedt und die HG Elm bereiten sich auf den Saisonstart in drei Wochen vor.

Jörg Kleinert

Helmstedt Rund drei Wochen Vorbereitungszeit bleiben, dann steigen die höherklassig spielenden Helmstedter Handball-Kreisvertreter am 3. Oktober in die neue Spielzeit ein – fast sieben Monate nach dem Corona-bedingten Abbruch der Saison 2019/2020. Einzig Landesligist VfL Lehre bleibt noch etwas Zeit, das Team von Trainer Kai-Olaf Reinemann legt erst am 24. Oktober wieder los. Wir haben uns zunächst bei Oberligist Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt und Verbandsliga-Neuling HG Elm umgehört.

Die Handballfreunde legten im Juli einen etwas holprigen Vorbereitungsauftakt hin. Die Heimstätte der HF, die Julianum-Sporthalle in Helmstedt, war wegen des erhöhten Platzbedarfs während der Corona-Hoch-Zeit für zusätzliche Schulräume genutzt worden. Die HF-Spieler hielten sich zunächst mit Freilufttraining im Maschstadion fit, ehe sie im August – dank guter Kontakte zur Gemeindeverwaltung – im benachbarten Beendorf (Sachsen-Anhalt) sechs Einheiten in der dortigen Halle absolvieren durften. „Einige von uns hatten zu dem Zeitpunkt ein halbes Jahr kein Handball mehr gespielt“, erzählt HF-Trainer Markus Kopp. „Es war wichtig, überhaupt mal wieder in der Halle ein Gefühl für den Umgang mit dem Ball zu bekommen.“

Das Gefühl war offensichtlich schnell wieder da, denn Ende August gewannen die Handballfreunde ein Vorbereitungsturnier in Köthen. Seit Schuljahresbeginn ist auch die Julianum-Sporthalle wieder für den Sportbetrieb freigegeben, die HF trainieren dort nun zweimal pro Woche, für eine weitere Einheit nutzen sie die Kanthalle.

Erste Testspiele in der vergangenen Woche gegen die Verbandsligisten HSV Warberg/Lelm und HG Elm nutzten die HF, „um langsam wieder in den Spielrhythmus zu kommen“, so Kopp. Weitere Tests in Schönebeck und Aschersleben gab es in dieser Woche, am Wochenende folgt ein Trainingslager in Helmstedt – samt eines Testspiels gegen Gommern. Viel Taktik stehe auf dem Plan, sagt Kopp. „Das wird weniger belastend für die Beine, aber dafür anstrengend für den Kopf.“ Danach folgen noch Vorbereitungsspiele gegen Oebisfelde, die HG Elm und eventuell gegen Warberg. „Wir brauchen Wettkampfhärte“, sagt Kopp. Am 3. Oktober wird es ernst, erster Punktspielgast ist die TSV Burgdorf III.

Am selben Tag steigt die HG Elm daheim gegen den SV Altencelle in ihre Verbandsliga-Premierensaison ein. „Wir starten seit Mitte August voll durch“, sagt HG-Trainer Daniel Reckel. Bis dahin habe er seine Jungs athletisch gefordert, auf Testspiele indes komplett verzichtet. Das änderte sich am vergangenen Wochenende, als die HG im Rahmen eines Trainingslagers in Schöningen gegen die personell dezimierten HF Helmstedt-Büddenstedt mit 28:27 gewann und einen Tag später Regionsoberligist Viktoria Thiede mit 39:30 besiegte. „Wir sind viel Tempo gegangen, obwohl die Beine schwer waren. Das wollte ich sehen. Die Ergebnisse waren zweitrangig“, erzählt Reckel.

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HG-Coach Daniel Reckel möchte noch an den Abläufen feilen, denn im Kader sind zwei neue Linkshänder. Andre Schneider regios24

In den kommenden zwei Wochen arbeitet er mit seinem Team vor allem im technisch-taktischen Bereich. „Wir haben zwei Linkshänder dazubekommen, also werden wir im Angriff an einigen Abläufen feilen“, sagt der HG-Trainer. Weitere Tests gegen die Oberligisten VfB Fallersleben und die HF sowie die Landesligisten MTV Eintracht Hornburg und HSG Bad Harzburg/Vienenburg sind im Wochentakt geplant, um, so Reckel, „allmählich in den Punktspielrhythmus zu kommen“.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 11.09.2020

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