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Tempospiel als Trumpfkarte

Verbandsliga: Die Anspannung steigt beim Aufsteiger HG Elm.

Jörg Kleinert

Schöningen Die HG Elm eröffnet an diesem Samstag (17 Uhr) in der Schöninger Sporthalle an der Schützenbahn mit der Partie gegen den SV Altencelle die neue Verbandsliga-Saison. Es ist gleichzeitig die Premiere für Aufsteiger HG in der 5. Liga.

„Die Anspannung innerhalb der Mannschaft wird im Laufe der Woche steigen“, mutmaßt Elm-Trainer Daniel Reckel vor dem lang ersehnten Re-Start. 90 Zuschauer dürfen das Spiel unter Corona-bedingten Einschränkungen verfolgen. Der Kartenvorverkauf, der ausschließlich über die Klub-Homepage www.elmhandball.de abgewickelt wird, läuft laut Reckel bestens. Die Gastgeber rechnen mit „ausverkaufter“ Halle.

Personell ist vor dem Auftaktspiel gegen das Team aus dem Südosten der Stadt Celle bei den Elm-Handballern alles im Lot. Alle Spieler sind fit. Auch der letzte Testlauf der HG, ein 39:23-Erfolg gegen Landesligist Bad Harzburg/Vienenburg, habe laut Reckel gezeigt, dass die Mannschaft bereit ist. „Unser Tempospiel klappt richtig gut“, sagt Reckel. Diese Stärke aus der Aufstiegssaison soll auch eine Liga höher die Trumpfkarte der HG sein. Am besten schon gegen Altencelle, ein Team, das als Tabellenvorletzter nur aufgrund des Abbruchs der Saison 2019/20 Verbandsligist blieb. „Setzen wir unsere Spielanlage mit viel Tempo durch, steigen gegen Altencelle unsere Siegchancen.“

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Die Vorfreude auf die Verbandsliga ist groß bei der HG Elm: Der Aufsteiger startet mit einem Heimspiel gegen den SV Altencelle in die Saison. Verein


Mit Blick auf die gesamte Saison erwartet der HG-Trainer eine durchaus knifflige Aufgabe für seine Mannschaft. „Als Aufsteiger werden wir erst einmal als Abstiegskandidat angesehen.“ Mit zwei, drei Teams werde sich sein Team keinesfalls messen können. Reckel traut der personell mit früheren Zweit- und Drittliga-Spielern verstärkten SV Alfeld die Top-Rolle zu, gefolgt vom TSV Anderten II und vom MTV Braunschweig II – Teams, die sich auf gesunde Mischungen aus starken Nachwuchsspielern und erfahrenen Haudegen stützen.

Mehr als die Hälfte der Verbandsligisten müsse sich laut HG-Trainer eher nach unten orientieren – auf lange Sicht auch seine Mannschaft. „In der Verbandsliga wird es den härtesten Abstiegskampf seit Jahren geben“, ahnt Reckel. Derzeit müsse von vier Absteigern ausgegangen werden.

Dabei helfen, vorzeitig die nötigen Punkte für den Ligaerhalt zu sammeln, soll unter anderem Top-Zugang Eike Garbe. Der 23-Jährige, der vom MTV Braunschweig II kam, stammt aus Schöppenstedt und trifft im HG-Kader auf seinen Bruder Philipp. Der Linkshänder spielte für den MTV in Ober- und Verbandsliga.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 01.10.2020

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