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Express nimmt früh Fahrt auf

Handball-Verbandsliga Aufsteiger HG Elm deklassiert Altencelle.

Jörg Kleinert

Schöningen Fulminanter Saisonauftakt für die HG Elm: Der Aufsteiger in die Handball-Verbandsliga hinterließ mit dem 31:21 (15:8)-Heimsieg gegen den SV Altencelle eine erste Duftmarke. Entsprechend zufrieden reagierte Elm-Trainer Daniel Reckel: „Wir haben von Beginn an dominiert und unser Spiel bis zum Ende durchgezogen.“

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Nicht aufzuhalten waren Philipp Nabel (rechts) und die HG Elm zum Auftakt. Sebastian Priebe regios24


In der Tat: Die Hausherren machten in der Schöninger Sporthalle an der Schützenbahn von der ersten Minute an deutlich, dass sie ihren Gästen bestenfalls die Mitmacher-Rolle überlassen wollten. Nach drei Minuten lag die HG mit 3:0 vorne – die Richtung war vorgegeben. Wirklich Tuchfühlung hielt das Team aus dem Südosten der Stadt Celle nur noch bis zum 4:6, ehe der HG-Express Tempo aufnahm. Bis zur Pause wuchs der Vorsprung der Gastgeber auf sieben Tore an.

Wirklich Widerstand leisteten die Gäste auch in Durchgang 2 nicht mehr. Ihnen war deutlich anzumerken, dass sie ersatzgeschwächt angetreten waren, unter anderem die gesamte Stammbesetzung des Altenceller Rückraums war nicht mit nach Schöningen gereist. Altencelle hatte im Vorfeld gar wegen einer Verlegung der Auftaktpartie angefragt, doch die Verantwortlichen der Elmstädter lehnten ab. In der wegen der Corona-Pandemie ohnehin später gestarteten Saison gebe es kaum einen Zeitpuffer für Nachholtermine, verdeutlichte HG-Coach Reckel.

Dass sich seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit die eine oder andere Verschnaufpause nahm und „einige nervöse Momente beim Torabschluss“ hatte, registrierte Reckel zwar, er kritisierte seine Jungs aber nicht dafür. „Solche Phasen sind in einem ersten Saisonspiel ganz normal. Wichtig war für mich zu sehen, dass es nicht eine Sache der Einstellung war“, so Reckel. „Die hat zu jedem Zeitpunkt gestimmt.“

Es dauerte bis zur 56. Minute, ehe die HG durch Philipp Garbes Treffer beim 28:18 erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung zwischen sich und den Gegner gelegt hatte. Erfreulich: Zehn Minuten vor dem Ende feierte Malte Behrens nach monatelanger Zwangspause (Kreuzbandriss) sein Comeback, das er mit dem Tor zum zwischenzeitlichen 30:19 krönte.

HG: Meyer, Rokitta – E. Garbe, Behrens 1, P. Garbe 1, Bahr 2, Nabel 1, Tirna 3, Vahldiek 6, Binner 5, Steinke 2, Fock 5, Schoel 5.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 05.10.2020

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