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Durchatmen! HG zittert sich zum 28:27-Sieg

Schöningen Der erste Punktspielerfolg seit fünf Monaten ist geschafft. Im Kellerduell der Handball-Verbandsliga gelang der HG Elm im Heimspiel gegen Schlusslicht HSG Nienburg II ein 28:27 (13:11)-Zittersieg. Bereits am Samstag (17 Uhr, Sporthalle Schützenbahn, Schöningen) steht der nächste Kracher im Abstiegskampf auf dem Programm. Tabellennachbar HSG Rhumetal reist an.

HG-Trainer Daniel Reckel gab sich nach dem Abpfiff betont entspannt. „Wir haben zwar seit Monaten keinen guten Lauf, aber wir haben zwei Punkte geholt. Das ist wichtig und gibt uns Selbstvertrauen.“ Wie es tatsächlich in ihm aussah, verbarg Reckel. Die 60 Minuten dürften ihn aufgewühlt haben. Von der Dominanz seiner Mannschaft in der Anfangsviertelstunde, die zur 9:4-Führung führte, war in der restlichen Spielzeit nicht mehr viel zu erkennen. Nienburg, mit einem Mini-Aufgebot angetreten, hatte mit Bjarne Niemeyer (13 Tore) und Nico Fiebiger (4) zwei echte Unruheherde für die Elm-Abwehr auf dem Feld. „Wir hatten auf beide nie richtig Zugriff“, sagte Reckel.

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Tom Deupert und die HG Elm feierten nach acht Spielen endlich wieder einen Sieg. Simka regios24

Der Elm-Trainer haderte zudem mit der Fahrlässigkeit seiner Jungs, die mit der anfangs klaren Führung im Rücken nicht auf eine frühe Entscheidung drängten. Abschluss-Pech, Würfe ohne Druck, Geduld und Präzision – so machte die HG den Gegner wieder stark. „Statt uns in einen Rausch zu spielen, kamen wir nicht richtig weg“, erzählte Reckel. Stattdessen kam Nienburg näher heran, glich gar zum 16:16 (33. Minute) aus. Bis zum 22:22 (47.) blieb es bei diesem Muster: Die HG legte vor, Nienburg zog nach.

Auch Doppelpacks von Alexander Bahr und Jan-Hendrik Vahldiek zum 26:22 (51.) schockten die Gäste nicht nachhaltig. Vier Minuten später egalisierte der Tabellenletzte abermals. Tom Deupert zum 27:26 (56.) sowie Bahr, der in Unterzahl zum 28:26 traf (57.), brachten der HG den entscheidenden Vorteil. Nienburgs 27. Treffer kam zu spät.

„Wir haben Moral bewiesen. Das war positiv. Um gegen Rhumetal bestehen zu können, bedarf es aber einer Leistungssteigerung“, sagte Reckel. Alexander Bahr (Urlaub) wird fehlen. Reckel sieht sein Team für den Abstiegskampf gewappnet: „Wir werden kleine Brötchen backen, damit haushalten und uns mit ihnen satt halten.“

HG: Winning, Rokitta – Bahr 7, Jan-Hendrik Vahldiek 11, Tirna 1, Kai Vahldiek 1, Scheller, Garbe, Fock 3, Albrecht, Schoel, Deupert 2, Nabel 3.

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