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HG Elm verliert den „Stresstest“ gegen sich, die Schiedsrichter und den Gegner

Handball-Verbandsliga Trainer Daniel Reckel hadert nach der 29:30-Niederlage gegen Hildesheim II mit den Regelhütern.

Von Jörg Kleinert
Schöningen Es gehört nicht zu den Gepflogenheiten von Daniel Reckel, nach verlorenen Spielen Schiedsrichter zu kritisieren. Nach der 29:30 (14:15)-Heimniederlage seiner HG Elm gegen Eintracht Hildesheim II machte der Trainer des Handball-Verbandsligisten jedoch eine Ausnahme.

„Wir haben gegen neun Leute verloren. Die Schiedsrichter haben uns den Sieg gekostet“, schimpfte Reckel. „Diese Beiden haben mit zweierlei Maß gemessen“, betonte der HG-Trainer. „Getreu dem Motto: Im Zweifel gegen die HG Elm.“

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Moritz Pfützenreuter (am Ball) und die HG Elm mussten sich mit dem Gegner aus Hildesheim (li. Mika Schneider), aber auch mit den Schiedsrichtern auseinandersetzen – und zogen den Kürzeren. Stefan Lohmann regios24

Was den 29-Jährigen so auf die Palme brachte, war die Vielzahl strittiger Entscheidungen. „Die Schrittregel haben sie gar nicht beachtet.“ Jan-Hendrik Vahldiek hatte kurz vor Schluss ein Tor für die HG erzielt. „Nach derselben Bewegung, die er im gesamten Spiel mehrfach gemacht hat“, erzählte Reckel. Doch dieses Mal pfiffen die Regelhüter den Schrittfehler Vahldieks.

Es gehört aber auch zum fairen Verlierer Reckel dazu, dass er nicht die alleinige Schuld für die Niederlage bei den Unparteiischen sucht. „Wir müssen uns an die eigenen Nase fassen“, betonte er. Wenn eine Mannschaft „Stress“ mit Schiedsrichtern habe, dann müsse sie halt dieses eine Tor besser sein, damit sie trotz strittiger Entscheidungen am Ende als Sieger das Hallenparkett verlässt. Das gelang der HG nicht.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 09.05.2022

Über 45 der 60 Minuten wählten die Gäste die Taktik, im eigenen Angriff den Torhüter durch einen siebten Feldspieler zu ersetzen. Für die Elm-Abwehr war dies ein permanenter Stresstest. Schnelle Beine waren gefordert, um den zusätzlichen Gegenspieler zu verteidigen. „Aber immer, wenn wir in Führung lagen oder uns nach Rückständen herangearbeitet hatten, griffen die Schiris ein, pfiffen Zeitspiele oder Schrittfehler gegen uns“, ärgerte sich der HG-Trainer. So blieb es eine bis in die Schlussminute enge Partie, in die Eintracht zum 30:29 traf (59.), während Vahldieks Tor auf der Gegenseite aberkannt wurde.

HG: Winning, Rokitta - Jan-Hendrik Vahldiek 10, Bahr 4, Schoel 3, Pfützenreuter 3, Steinke 4, Deupert 2, Albrecht, Kai Vahldiek, Maack, Gerloff 1, Nabel 1.

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