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41:26 – HG Elm setzt ein dickes Ausrufezeichen

Handball-Verbandsliga Emmerthal streicht früh die Segel.

Von Jörg Kleinert
Schöningen Ist der Knoten geplatzt? Womöglich! Handball-Verbandsligist HG Elm setzte im Abstiegskampf ein dickes Ausrufezeichen, gewann sein Nachholspiel in eigener Halle gegen die TSG Emmerthal mit 41:26 (19:10) und kehrte endlich zum so lange vermissten Tempohandball zurück. Es war gleichzeitig der höchste Saisonsieg der HG. Die alte Bestmarke datierte vom ersten Spieltag im September 2021, als der SV Altencelle mit einer 41:29-Packung auf die Heimreise geschickt worden war.

Dass es auch gegen Emmerthal ein für die HG erfolgreicher Abend wird, zeichnete sich früh ab. Die Hausherren kamen entschlossen aufs Parkett, ließen ihre Gäste bis zum 2:2 (5.) am Spiel teilhaben, brachten die Partie in den folgenden Minuten jedoch auf ein anderes Geschwindigkeits-Level. „Ich habe meinen Jungs vor dem Spiel gesagt, dass sie einfach Bock haben sollen auf Angriffshandball“, sagte HG-Trainer Daniel Reckel. Das ließen sich die HG-Spieler nicht zweimal sagen. Nach Ballgewinnen ging bei ihnen die Post ab. Die Gäste hatten diesem Offensivdrang der Hausherren schon bald nichts mehr entgegenzusetzen. Nach 22 Minuten lagen die Elm-Handballer mit 14:6 vorne, zur Pause mit 19:10.

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Kreisläufer Philipp Nabel (links) und die HG Elm setzten sich deutlich gegen die TSG Emmerthal durch und feierten im Abstiegskampf einen wichtigen Heimsieg. Darius Simka regios24

Ein Nachlassen gab’s auch nach dem Seitentausch nicht. Der Torhunger der Gastgeber war nicht zu stillen. „Diese Einstellung hat mir definitiv gefallen“, betonte Reckel, der erfreut zur Kenntnis nahm, „dass wir wieder mehr Leute haben, dass wir in den Rhythmus kommen und alle Spieler nach Corona-Erkrankungen wieder fitter sind.“

90 Sekunden vor dem Ende hatte die HG nach Tom Deuperts Treffer zum 41:24 ihren deutlichsten Vorsprung herausgeworfen. Reckel hatte zu diesem Zeitpunkt längst die personelle Rotation in Gang gesetzt. Jeder durfte spielen, jeder sollte sich am Torreigen beteiligen können. Dass die Gäste in den Schlusssekunden noch die kosmetische Korrektur ihrer Niederlage betrieben, kümmerte im HG-Lager keinen mehr. Dort herrschte früh die erleichternde Siegesgewissheit – ein Gefühl, dass es in dieser Ausprägung seit Wochen nicht mehr gab.

HG Elm: Winning, Rokitta – Jan-Hendrik Vahldiek 9, Gerloff, Albrecht, Bahr 5, Schoel 3, Deupert 5, Kai Vahldiek 2, Pfützenreuter 2, Nabel 2, Adolph 3, Steinke 5, Maack 5.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 12.05.2022

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