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Elm-Team enttäuscht auf der ganzen Linie

Handball-Verbandsliga 36:37-Niederlage zieht die HG in Abstiegssog

Schöningen War’s das mit der Verbandsliga-Zugehörigkeit? Nach der 36:37 (18:17)-Niederlage bei der HSG Rhumetal bleiben die Handballer der HG Elm Viertletzter des Klassements. „Das reicht nicht“, sagte HG-Trainer Daniel Reckel. Sein Verein habe die Aussage von Staffelleiter Jens Schoof vorliegen, dass nicht nur die beiden Regelabsteiger, sondern die letzten Vier der beiden Verbandsligen Nordsee und Niedersachsen den Gang zurück in die Landesligen antreten müssen.

Grund dafür sind nicht nur die Drittliga-Absteiger, die in die zwei Oberligen drängen, sondern auch die Absteiger aus den Oberligen, die den Drittligisten Platz machen müssen. Und da es aus sieben Landesliga-Staffeln sieben Aufsteiger in die Verbandsliga gibt, muss dort Platz geschaffen werden. Zum Leidwesen der HG, die vier Tage nach dem Höhenflug gegen Warberg nun eine schmerzhafte Bauchlandung erlebt.

 Seine sieben Tore reichten nicht: Jan-Hendrik Vahldiek verlor mit der HG Elm 36:37.                                              <b>Priebe</b>                                              regios24
Seine sieben Tore reichten nicht: Jan-Hendrik Vahldiek verlor mit der HG Elm 36:37. Priebe regios24

„Es wird für uns verdammt schwer, in den letzten beiden Spielen noch das Ruder herumzureißen, um die TG Münden auf dem fünftletzten Platz zu überholen“, sagte Reckel. Drei Punkte Rückstand hat die HG. Sollte Münden sein Heimspiel gegen Altencelle gewinnen, dann war’s das für die HG. Egal, was sie parallel gegen den MTV Braunschweig II zustande bringt.

Dass es in Katlenburg beim Drittletzten Rhumetal nicht zu Zählbarem für sein Team reichte, wurmte Reckel gehörig. „Wir haben eine miserable Einstellung an den Tag gelegt“, schimpfte er. „Und das, obwohl die Jungs wussten, um was es für sie geht. Ich bin mega bedient“, sprudelte es aus dem HG-Trainer heraus. In den engen Spielphasen habe sich seine Mannschaft leichtfertig um den Lohn gebracht. „Lagen wir mal mit zwei, drei Toren vorne, dann haben wir die Bälle unnötig weggeworfen oder es hagelte Zeitstrafen“, klagte Reckel. Alex Scheller blockierte die Ausführung eines Freiwurfs, Jan-Hendrik Vahldiek diskutierte zweimal mit den Schiedsrichtern. Die Folge waren Hinausstellungen für DHB-Perspektivkader-Schiri Scheller sowie Oberliga-Regelhüter Vahldiek.

HG: Winning, Rokitta – Maack 1, Gerloff 2, J.-H. Vahldiek 7, Bahr 10, Scheller, K. Vahldiek, Liebelt, Pfützenreuter 2, Deupert, Schoel 3, Steinke 8, Fock 3.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 23.05.2022

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