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Die HG Elm greift nach dem letzten Strohhalm

Handball-Verbandsliga Gegen den MTV II muss ein Sieg her

 

Zwei Spiele bleiben den Elm-Handballern, um den ersten Nichtabstiegsplatz vielleicht doch noch zu erreichen. Den belegt die TG Münden, die drei Pluspunkte mehr auf dem Konto hat als die HG, aber nur noch ein Spiel absolviert. Am Samstag kommt es zum Showdown, ein Fernduell mit Zeitverschiebung. Die HG Elm greift um 17 Uhr in der Schöppenstedter Sporthalle am Elm-Asse-Platz gegen den MTV Braunschweig II nach dem letzten Strohhalm, ehe Münden um 19.30 Uhr in eigener Halle auf den SV Altencelle trifft.

Die Ausgangslage für die HG ist klar: Alles andere als ein Sieg gegen Aufstiegsanwärter Braunschweig ist gleichbedeutend mit dem Abstieg. Siegt die HG, dann beginnt das Daumendrücken für Altencelle. Nur für den Fall, dass die bereits gesicherten Altenceller in Hannoversch Münden siegen, bekommt das letzte Heimspiel der HG am Donnerstag, 2. Juni, in Schöppenstedt gegen die HSG Oha noch Endspielcharakter.

Für Philipp Nabel (vorne) und die HG Elm ist die Ausgangslage klar: Gegen den MTV Braunschweig II muss ein Sieg her, um die Mini-Chance auf den Ligaverbleib zu wahren.                                               <b>Sebastian Priebe</b>                                              regios24
Für Philipp Nabel (vorne) und die HG Elm ist die Ausgangslage klar: Gegen den MTV Braunschweig II muss ein Sieg her, um die Mini-Chance auf den Ligaverbleib zu wahren.  Sebastian Priebe regios24
 
Schöningen Geht da noch was für die HG Elm? Seit Montag ist offiziell, dass statt zwei nun vier Teams aus der Handball-Verbandsliga absteigen müssen. Fünf Drittliga-Absteiger drängen in die Oberligen Nordsee und Niedersachsen, aus denen wiederum mehr Teams in die Verbandsligen absteigen. Nach jetzigem Stand muss die HG Platz machen für einen der Absteiger von oben – das Team von Trainer Daniel Reckel ist Viertletzter.

„Für uns ist es ernüchternd, dass es plötzlich doch vier Absteiger gibt“, sagt HG-Trainer Daniel Reckel. „Diese Nachricht des Verbandes zu Wochenbeginn war ein emotionaler Nackenschlag.“ Dennoch: Gegen Braunschweigs Drittliga-Reserve wollen die Elm-Handballer laut Reckel „die Hausaufgaben erledigen“. Soll heißen: Die HG spielt auf Sieg. Etwas anderes bleibt der Mannschaft auch nicht übrig, um die Mini-Chance auf den Ligaerhalt zu wahren. „Stimmen Disziplin und Körpersprache, dann haben wir gegen Braunschweig eine realistische Chance“, sagt Reckel. „Aber eins ist klar: Auf uns wartet ein Knallerspiel.“

Auch für die Braunschweiger steht viel auf dem Spiel. Die Partie in Schöppenstedt ist für sie die letzte in dieser Saison. Im Kopf-an-Kopf-Rennen um Aufstiegsplatz 2 mit dem HSV Warberg/Lelm – Meister SV Alfeld hat das Oberliga-Ticket bereits gelöst – hilft der MTV-Reserve in Schöppenstedt nur ein Sieg. Braunschweig liegt einen Punkt vor den Warbergern, die noch zwei Spiele absolvieren und ohne fremde Hilfe auf den Aufstiegsplatz springen können. „Braunschweig wird personell alles aufbieten“, ahnt Reckel. Der HG-Trainer rechnet damit, dass auch die Drittliga-Spieler Malte Dederding und Lukas Friedhoff auflaufen.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 28.05.2022

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