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Reckel: Uns fehlte es an Qualität

 

Schöningen/Schöppenstedt Ein versöhnlicher Abschluss sieht wahrlich anders aus. Mit 20:33 (8:15) unterlag die HG Elm in eigener Halle der HSG Oha. Der Verbandsliga-Abstieg der Elm-Handballer stand indes bereits seit einer Woche fest. „Ich hätte mir zum Abschied etwas mehr gewünscht“, sagte der scheidende HG-Trainer Daniel Reckel.

Dazu hätte es jedoch eines Verbandsliga-tauglichen Kaders bedurft. Doch der stand der HG nicht zur Verfügung. Stammkräfte wie „Valli“ Tirna, Jannic Steinke, Jan-Hendrik Vahldiek oder Alexander Bahr hatten ihr Saisonende aus, so Reckel, „unterschiedlichen Gründen“ vorzeitig eingeläutet. Dass die HG mit einem 14er-Kader auflief, verdankte sie fünf A-Jugendlichen. Gerrit Gerloff, Shawn Maack, Jordan Maack, Paul Sossna und Noah Kaufmann halfen aus – und machten ihre Sache nicht einmal schlecht. Das Quartett steuerte mit zusammen 14 Toren mehr als zwei Drittel der Torausbeute der HG bei.

Christopher Fock (links) gab gegen die HSG Oha seine Abschiedsvorstellung für die HG Elm. Den 35-Jährigen zieht es als Co-Trainer zu Frauen-Oberligist MTV Vater Jahn Peine.                                              <b>Stefan Lohmann</b>                                              Stefan Lohmann
Christopher Fock (links) gab gegen die HSG Oha seine Abschiedsvorstellung für die HG Elm. Den 35-Jährigen zieht es als Co-Trainer zu Frauen-Oberligist MTV Vater Jahn Peine. Stefan Lohmann Stefan Lohmann

Die Gäste aus Herzberg, die in den letzten 12 Saisonspielen 17 von 24 Punkten sammelten und sich aus dem unteren Tabellendrittel bis auf Platz 5 hocharbeiteten, präsentierten sich als motivierte Truppe. Jeden HG-Fehler – und davon gab es in Durchgang 1 einige – bestrafte die HSG im schnellen Gegenzug. „Unser Rückzugsverhalten war schlecht“, sagte Reckel. Zehn Tempogegenstöße der Gäste in den ersten 30 Minuten hatte der HG-Coach notiert – und alle saßen.

Diese Konsequenz der Harzer beim Torabschluss ließ sich an den Zwischenständen ablesen. 6:1 hieß es in der 8. Minute, über 10:4 (18.) und 14:6 (26.) gingen beide Teams beim 15:8 in die Pause.„Bei uns fehlte es an Erfahrung und Qualität“, sagte Reckel. Nur gut, dass die Gäste nach und nach ihr Tempo drosselten. An den Kräfteverhältnissen auf dem Feld änderte sich nichts. Oha agierte, die HG reagierte. Der Vorsprung der Gäste wuchs kontinuierlich über 20:11 (36.) auf 25:13 (48.).

HG: Winning, Rokitta – Deupert 2, Jordan Maack 3, Albrecht, Sossna 1, Fock 1, Binner, Liebelt 1, Scheller, Nabel 2, Kaufmann 2, Gerloff 3, Shawn Maack 5.

Quelle: Braunschweiger Zeitung 04.06.2022

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