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Die Damenmannschaft II der HG Elm hat im Spitzenspiel gegen die Eintracht Reserve einen verdienten Sieg erkämpft und rutscht somit auf den 2. Platz der Regionsoberliga.

Die Vorzeichen der HG Elm II waren alles andere als erfolgsversprechend. Das Training am Dienstag viel aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle aus und auch am Donnerstag musste das Trainergespann sich krankheitsbedingt abmelden. „Die Mannschaft konnte sich auf das Spiel nicht gut vorbereiten“, so Trainer Isermeyer. Zusätzlich kamen Ausfälle hinzu, die kompensiert werden mussten. Mit Antonia Duderstadt, Svea Herbst und den Langzeitausfällen Kristina Grove-Heike, Cathleen Günther und Clara Könnemann vielen im Vorfeld schon wichtige Spielerinnen aus. Zudem kam die Absage von Leslie Kroll am Spieltag und auch die Co-Trainerin Bettina Kroll vielen aus. „Das tut schon weh. Unser Rückraum ist diesmal sehr angeschlagen, mit Leslie fehlt eine wichtige Antreiberin“, beklagte sich Isermeyer vor dem Spiel. Freuen konnten sich die Damen aus dem Elm über die wieder genesene Ann-Kathrin Strauß. Auch Tanja Krebs kam wieder ins Team zurück. Zusätzlich nahm Trainer Isermeyer Josefine Günther aus der weiblichen A-Jugend mit als Debütantin.

Die HG Elm II freute sich auf das Spiel. Traf man doch mit Julie Binner und Sophie Gittermann auf alte Vereinsspielerinnen, die sicherlich für die Eintracht-Reserve eine deutliche Verstärkung darstellen. „Unsere Verteidigung wird es schwer haben heute. Eintracht ist bisher der zweitbeste Angriff der Liga. Wir müssen hellwach und schnelle Beine haben. Zusätzlich sollten wir einen guten Start hinlegen. Es wird deutlicher schwerer, wenn wir hier einem Rückstand hinterher Laufen“, so Trainer Isermeyer.

Die Damen der HG Elm II nahmen sich das zu Herzen und haben einen optimalen Start erwischt. Nach gut 5 Minuten stand es 2:4 für die Elmerinnen. Doch durch immer wieder kleine technische Fehler beim Passspiel haben die Elmerinnen die Eintrachtdamen stark gemacht und es kam es in der 10 Minute zum Ausgleich. Danach war es für 10 Minuten ein ausgeglichenes Spiel. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Die Elmerinnen nicht, da zu viele Fehler gemacht wurden, die Eintrachtdamen nicht, da Ann-Kathrin Strauß einer Ihrer besten Halbzeiten der laufenden Saison gespielt hat. „Tin hat uns heute im Spiel gehalten. Sie hat ein unglaublich starkes Spiel gemacht,“ so Trainer Isermeyer. Ab der 20 Minute konnten die Elmerinnen wieder Boden gut machen und setzen sich bis zur Halbzeit mit 12:15 ab.

„Hier ist noch nichts entschieden. Die Eintrachtdamen werden noch mal kommen. Wir müssen hellwach sein und den Kampf annehmen“, mahnte Isermeyer seine Schützlinge. Und so kam es dann auch. Zwar konnten sich die Elmerinnen noch einmal etwas absetzen, in der 36 Minuten stand es 15:19, doch der Gegner gab nicht auf. Die Eintrachtdamen haben noch einmal umgestellt und Julie Binner kam über die Rückraumlinksposition zum Einsatz und machte der Abwehr das Leben schwer. So kam es in der 52 Minute zum Ausgleich von 24:24. In den letzten 5 Minuten entschied die HG Elm II das Spiel dann für sich. Gut herausgeholte 7 Meter, die von Josie Günther sicher verwandelt wurden, haben den Sieg dann ausgemacht, sowie eine herausragende Abwehrleistung von Saskia Günther, die Julie Binner gut im Griff hatte und ihr deutlich gemacht hat, wenn sie ein Tor werfen will, muss sie erstmal hier vorbei. Die HG Elm II siegte nun mit 27:25 und hat sich an Eintracht vorbeigeschoben.

„Ich bin stolz auf diese Leistung, auch wenn wir in manchen Phasen nicht gut gespielt haben und zu viele Fehler gemacht haben. Aber der Wille und die Kampfkraft dieser Mannschaft ist was ganz Besonderes“, schwärmte Isermeyer.

Der nächste Gegner ist Zweidorf/Bortfeld II am 04.12. „Das ist ein unbequemer Gegner. Wir haben uns letztes Jahr sehr schwer getan und nur knapp gewonnen. Wir sind also gewarnt“, so Isermeyer.

HG Elm II: Ann-Kathrin Strauß, Samantha Eisenmann, Saskia Günther (4), Vanessa Kuhlmann (4), Sophia Janietz (1), Jamie Uphoff, Melina Wreczycki, Laura Wilke (5), Tanja Krebs (2), Josefine Günther (2), Anna-Sophie Hinze (3), Jana Feder (6), Paula-Marie Götz, Natalie Kuhlmann

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