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Jazz- Modern Dance: Kann der deutsche Meistertitel verteidigt werden ?

Der Titel soll wieder nach Schöningen
Jazz- und Modern Dance: Die "Task Force Dance" startet am Sonntag bei den deutschen Meisterschaften.

Schöningen. Die Ziele sind groß: Am morgigen Sonntag will die TC-Formation Task Force Dance in Düsseldorf ihren deutschen Meistertitel verteidigen. Im vergangenen Jahr hatten die sechs Tänzerinnen das Große Finale des Deutschlandpokals der Hauptgruppe II klar gewonnen und damit den Titel mit in die Elmstadt gebracht.



In diesem Jahr reist das Team in die nordrhein-westfälische Hauptstadt, um den Meisterschaftstitel zu verteidigen und erneut als bestes Team aus dem Pokalturnier hervorzugehen. „Alle Mitglieder sind ehemalige Erstligatiinzerinnen oder nach wie vor in der 2. Bundesliga aktiv, da hat es die Konkurrenz auch in diesem Jahr nicht leicht", meint Alexander Dölecke, neuer Abteilungsleiter der Tanzsportabteilung beim TC Schöningen. Er selbst hatte sich vor einigen Wochen beim Training der Task Force Dance ein Bild vom Leistungsstand des TC-Teams gemacht und ist zuversichtlich, dass der Einzug ins Große Finale und ein vorderer Treppchenplatz gelingen sollten.

Aus zeitökonomischen Gründen griffen die Tänzerinnen auf eine Choreografle der 1. Bundesliga aus dem Jahr 2012 zurück, die schon vor drei Jahren sehr erfolgreich war und Imagination den zweiten Platz in der Gesamttabelle gesichert hatte. „Wir sind Heike Langenheim sehr dankbar, dass sie uns diese tolle Choreografie zur Verfügung gestellt hat. Das Material ist uns noch geläufig gewesen und so haben wir wertvolle Zeit gespart, denn das Erdenken eines eigenen Tanzes kostet unendlich viel Zeit", sagt Tänzerin Sabrina Fink.

Im letzten Jahr hatte sich die Mannschaft Hilfe von Denise Noack aus Berlin geholt, die der Task Force eine eigene Choreografie erstellte. „In diesem Jahr können wir einen Tanz präsentieren, der von Anfang an bis ins DetaiI ausgefeiltist. Das lässt unsere Chancen steigen, unseren deutschen Meistertitel auch morgen wieder mit nach Schöningen nehmen zu dürfen", äußert sich Josephine Spiliner zuversichtlich über den Verlauf des morgigen Turniers in Düsseldorf.

Der Deutschlandpokal ist auch das Entscheidungsturnier für die WM-Fahrkarten. „Während wir national die Altersgrenze von 25 Jahren erreicht haben müssen, um in der Hauptgruppe II starten zu dürfen, ist die Grenze international bei 31 Jahren", erklärt Anja Ostermeyer die Bedeutung des Deutschlandpokals für die startenden Teams und die entsprechenden Regularien.

Aber auch, wenn die Task Force Dance deutscher Meister werden würde, muss sie die Weltmeisterschafts-Qualifikation ausschlagen, denn bisher erreichen erst 2 der nötigen 3 Tänzerinnen der Small Group das international erforderliche Mindestalter. „Ich freue mich schon auf den Tag, an dem die dritte Tänzerin im Team ihren 31. Geburtstag feiert. Dann können wir - sollten wir uns weiter national qualifizieren - zumindest in Mindestbesetzung wieder WM-Luft schnuppern", betont Tänzerin Sabrina Aude-Bekke, für die es, wie für die meisten anderen Tänzerinnen der TaskForce Dance, nicht die erste Weltmeisterschaft in ihrer Tänzerkarriere sein würde. r.

Braunschweiger ZEitung - Helmstedt - vom 14.11.2015

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