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HG Elm zieht im Spitzenspiel den Kürzeren
Der Handball-Landesligist unterliegt den Sportfreunden Söhre II mit 29:33.
Schöppenstedt Diese Hypothek war am Ende zu groß: Nach 5 Minuten lagen sie 1:5 hinten, nach 13 Minuten mit 4:10. Die Landesliga-Handballer der HG Elm starteten denkbar schlecht ins Gipfeltreffen der Staffel Süd mit Tabellenführer Sportfreunde Söhre II. Unter dem Strich sprang für die HG eine 29:33 (15:18)-Heimniederlage heraus – in einem Spiel, dessen Vorzeichen für die Elm-Handballer keine guten gewesen waren.

Sechs zum Teil kurzfristige Absagen hatten dafür gesorgt, dass HG-Trainer Christoph Geis die personellen Alternativen fehlten, um der spielerischen Überlegenheit der Gäste zu trotzen. Vor allem in der Abwehr fehlte den Hausherren ein Stück weit die Körperlichkeit eines „Valli“ Tirna (erkrankt) oder eines Lars Albrecht (Fußverletzung). Außerdem mussten Ben Bäumler (Arbeit), Tom Deupert, der ein A-Jugend-Bundeligaspiel pfiff, Jesper Larsen (Platzwunde) und Shawn Maack (Kurzurlaub) passen. Vier Spieler waren zudem erst aus zwei- bis dreiwöchigen Urlauben zurückgekehrt und hatten sich ohne Training in den Dienst der Mannschaft gestellt. „Diese Jungs haben ihre Sache super gemacht“, betonte Geis, schränkte jedoch ein: „Man hat irgendwann gemerkt, dass ihnen das Training gefehlt hat.“

Auf den frühen und deutlichen Rückstand hatte Geis mit einer Auszeit reagiert, um sein Team neu einzustellen. Die personellen wie taktischen Umstellungen des Trainers fruchteten zunächst. Die HG-Abwehr bekam die sehr treffsichere Kreisläufer-Mittelmann-Kombination der Gäste zeitweise besser in den Griff. Und da die Hausherren zudem in der eigenen Offensive geradliniger und zielsicherer agierten, hatten sie beim 12:14 (24. Minute) den Kontakt nahezu wiederhergestellt.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts wiederholte sich der Spielfilm der ersten Hälfte. Wieder legten die Gäste den besseren Start hin und sorgten binnen fünf Minuten quasi für den vorentscheidenden 23:16-Vorsprung. Von diesem Polster zehrte der Spitzenreiter im weiteren Spielverlauf, die Gäste blieben auch unbeeindruckt, als die HG Elm ein letztes Mal auf vier Tore verkürzte (25:29, 48.). „Söhre ist schon eine spielerisch starke Truppe“, konstatierte Geis. „Wenn man gegen sie nicht in jedem Angriff gut gegenhält, dann hat man auf lange Sicht keine Chance. Dafür ist Söhre zu clever und nutzt die Nachlässigkeiten aus.“

2023 Zobel Heim SoehreSöhre (in Rot) fand oft Lücken in der HG-Abwehr (links Alexander Scheller, rechts Philipp Nabel) und überwand auch Elm-Torhüter Leon Zobel. O. Hahn rs24

Derweil haben die HG-Verantwortlichen das Kapitel Christian Matei für beendet erklärt. Der Rumäne war zu Saisonbeginn von Universitatea Craiova zur HG gewechselt, hatte sich in seinem zweiten Einsatz aber eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. „Er ist inzwischen in seine Heimat zurückgekehrt“, sagte HG-Vorsitzender Joachim Albrecht. Der Verein hatte dem 21-Jährigen Arbeitsplatz und Wohnung organisiert. „Am Ende hat es nicht gepasst“, sagte Albrecht knapp. „Deshalb haben wir uns von Christian getrennt.“

HG Elm: Spehr, Zobel, Rokitta 1 – Kaufmann, Nabel 4, Gerloff 3, K. Vahldiek 7, J.-H. Vahldiek 8, Binner, Walburg, Scheller, Behrens 2, Schoel 4.

Braunschweiger Zeitung - Wolfenbütteler Nachrichten - vom 11.12.2023

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