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Handball-Landesliga
Offensive Magerkost – HG Elm siegt mit 18:14
Von Jörg Kleinert

Schöppenstedt. Der Handball-Landesligist müht sich beim Schlusslicht der Staffel Süd, HSG Schoningen/Uslar/Wiensen, zu einem Arbeitssieg.

Es war ein für den modernen Handball ganz untypisches Ergebnis. In einer ausgesprochen torarmen Partie setzte sich Handball-Landesligist HG Elm beim Tabellenletzten der Staffel Süd, HSG Schoningen/Uslar/Wiensen, mit 18:14 (8:10) durch. In Erinnerung haften bleiben wird, dass es ein Arbeitssieg für die HG war. Der angenehme Nebeneffekt: Mit den Auswärtspunkten Nummer acht und neun halten die Elm-Handballer als derzeit Liga-Zweiter ihren Kurs Richtung Verbandsliga-Aufstieg. Um dieses Ziel zu erreichen, muss das Team von Trainer Christoph Geis am Saisonende einen Platz unter den ersten Sechs belegen.

HG-Abwehrchef Philipp Nabel erhält ein Sonderlob von Trainer Christoph Geis

Dass seine Mannschaft in Uslar nur magere 18 Tore erzielte, hatte laut Geis einen einfachen Grund: „Wir haben unsere klaren Chancen nicht genutzt.“ Nur gut, dass die 2024 GG in SchoningenDefensive der HG stand. Allen voran Abwehrchef Philipp Nabel. Der 30-Jährige war erst Tags zuvor aus der Türkei zurückgekehrt, wo er als Torhüter der Oberliga-Fußballer der FSV Schöningen an einem einwöchigen Trainingslager teilgenommen hatte. Die Umstellung von weichen Naturrasen aufs harte Hallenparkett gelang Nabel jedoch bestens. „Er hat bei uns hinten den Laden zusammengehalten“, sagte HG-Coach Geis, der Nabels Leistung mit einem Wort beschrieb: „Überragend!“

Gerrit Gerloff (rechts) steuerte vier Tore zum glanzlosen 18:14-Auswärtserfolg seiner HG Elm bei Schlusslicht HSG Schoningen/Uslar/Wiensen bei. © regios24 | Sebastian Priebe


Nicht weniger euphorisch reagierte Geis auf die Leistung seines Torhüters Tobias Spehr, der vor allem in der zweiten Hälfte schier unüberwindbar war. „Ich habe mir nach dem Spiel ein Beispiel an der Handball-EM genommen und habe Tobias in der Kabine zum Spieler des Spiels gekürt“, erzählte Geis launig. „Seine Mitspieler haben das mit Applaus gewürdigt, was mir zeigt, dass ich nicht so falsch gelegen haben kann.“ Und welches Präsent hatte der Trainer für seinen „Player of the match“ übrig? Gab‘s womöglich eine Flasche Bier? „Nein“, so Geis. „Es gab ein Dankeschön vom Trainer. Das ist mehr wert als eine Flasche Bier.“

Nach der Pause macht die HG Elm hinten dicht

Nach einem 8:10-Pausenrückstand drohte der HG mit Beginn der zweiten Halbzeit noch größeres Ungemach, als die Gastgeber den Durchgang nach wenigen Sekunden mit dem Tor zum 11:8 eröffneten. Fortan dominierte jedoch die Elm-Defensive das Geschehen. Elf Minuten lang riegelten die Gäste hinten ab und trafen in dieser Zeit ihrerseits mit vier Treffern in Serie zum 12:11-Führung. Und die ließ sich die Geis-Sieben auch nicht mehr nehmen. Spätestens nach Ben Bäumlers Tor zum 17:14 (58.) war der Elm-Erfolg unter Dach und Fach.

HG Elm: Zobel, Spehr, Rokitta – Nabel, Gerloff 4, K. Vahldiek 3, J.-H. Vahldiek 2, Binner, Larsen, Scheller, Bäumler 1, Behrens 3, Schoel 4, Deupert 1.

Braunschweiger Zeitung - WOlfenbütteler Nachrichten - vom 30.01.2024

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