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Handball-Landesliga
18:29 – Tempo und Dynamik fehlen bei der HG Elm
Von Jörg Kleinert

Schöppenstedt. Klare Niederlage für den Handball-Landesligisten beim Northeimer HC II, die Torhüter erhalten dennoch ein Lob.

Außer Spesen nichts gewesen! Mit einer 19:28 (8:11)-Niederlage kehrten die Landesliga-Handballer der HG Elm von ihrer Auswärtstour zum Northeimer HC II zurück. Abgesehen von einer ordentlichen Anfangsphase, in der die HG eine 5:1-Führung (9. Minute) vorlegte, stand die Mannschaft von Trainer Christoph Geis komplett auf verlorenem Posten. Einzig positiv für die Elm-Handballer: Ihr Vorsprung als nun Tabellenvierter auf Rang sieben, der der erste Nichtaufstiegsplatz ist, bleibt mit sechs Punkten konstant.

HG Elm hält Northeims Nachwuchs nur in der Anfangsphase auf Distanz

„Keine Frage, der Northeimer Sieg geht in Ordnung“, sagte HG-Coach Geis. Northeims Reserve bestand an diesem Tag fast komplett aus Spielern der eigenen A-Jugend, ein Team, das in der Oberliga Süd auf Meisterschaftskurs steuert. „Da waren schon einige sehr starke und dynamische Spieler dabei, die sehr druckvoll Richtung Tor gezogen sind und fast immer gute Entscheidungen getroffen haben“, konstatierte der Elm-Trainer. Dessen Mannschaft hielt nur in der Anfangsviertelstunde einigermaßen mit in Sachen Tempo und Durchschlagskraft. Der Lohn war die frühe 5:1-Führung, an der auch der gut aufgelegte Tobias Spehr im HG-Tor einen gehörigen Anteil hatte. „Trotz der am Ende 28 Gegentore hat Tobias bis zur 50. Minute acht, neun Hundertprozentige entschärft“, lobte Geis seinen Mann zwischen den Pfosten. Als die Partie in den Schlussminuten bei zehn Toren Differenz längst entschieden war, gab Geis auch Nachwuchstorhüter Leon Zobel noch ein paar Minuten auf dem Feld. Und auch der Youngster tat noch etwas für‘s Selbstvertrauen, er bekam an drei freie Würfe der Gastgeber noch irgendwie eine Hand oder ein Bein.

2024 in Northeim GGFür die HG Elm um Gerrit Gerloff (rechts) gab es in Northeim nichts zu holen. Die Mannschaft zeigte in der Offensive zu wenig Durchsetzungsvermögen. © regios24 | Sebastian Priebe


HG Elm mangelt es an Durchschlagskraft aus dem Rückraum

Echte Probleme hatten die Elm-Spieler mit dem Ball-Haftmittel. „Uns sind mindestens acht technische Fehler unterlaufen, weil wir den Ball nicht sauber weitergespielt haben“, berichtete Geis. Jeden Ballverlust ihrer Gäste bestraften die Northeimer im Umkehrspiel mit einfachen Treffern nach Tempogegenstößen. Nicht nur ihre frühe Führung war die HG deshalb schnell wieder los. Die Mannschaft lief ab Mitte der ersten Halbzeit dauerhaft einem Rückstand hinterher, der kurz nach der Pause auf sechs (15:9), in der Schlussphase dann auf zehn Tore (27:17, 53.) anwuchs. Auch etwas Grundsätzliches habe die Partie aufgezeigt, so Geis: „Im Angriff fehlt uns aus dem Rückraum die Durchschlagskraft. Perspektivisch wäre es schön, wenn wir jemanden finden, der uns aus dem Rückraum auch mal leichte Tore erzielt.“

HG Elm: Zobel, Spehr – Bäumler 2, Nabel 2, Gerloff 4, K. Vahldiek 3, J.-H. Vahldiek 7, Larsen, Scheller 1, Maack, Behrens, Binner.

Braunschweiger Zeitung - Wolfenbütteler Nachrichten - vom 12.02.2024

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